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PV Art. 125 Arbeitszeitrahmen

1 Die Arbeit wird zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr geleistet. Ausnahmsweise kann im Einvernehmen zwischen Vorgesetzten und den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis 23.00 Uhr gearbeitet werden.

2 Die Arbeit ist grundsätzlich von Montag bis Freitag zu leisten. Im Einvernehmen zwischen den Vorgesetzten und den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann auch am Samstag oder an Sonn- und Feiertagen gearbeitet werden. Eine Zulage für Wochenendarbeit nach Artikel 84g oder Artikel 119 Absatz 1 wird in diesem Fall nicht ausgerichtet. *

3 Es ist anzustreben, dass die tägliche Arbeitszeit zehn und die wöchentliche Arbeitszeit 50 Stunden nicht übersteigt. Ausnahmsweise kann die tägliche Arbeitszeit im Einvernehmen zwischen Vorgesetzten und den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 12 Stunden übersteigen. *

4 Dauert die tägliche Arbeitszeit mehr als sieben Stunden, muss eine unbezahlte Pause von mindestens 30 Minuten bezogen werden. Dauert die tägliche Arbeitszeit mehr als zehn Stunden, kann eine weitere unbezahlte Pause von mindestens 30 Minuten bezogen werden.

5 Vorbehalten bleiben Arbeitszeiten, die an eine Schicht oder an einen Spezialeinsatz gebunden sind.
 

Kommentar

Obwohl die Arbeit üblicherweise zwischen Montag und Freitag erledigt wird, soll die Möglichkeit bestehen, im Einvernehmen zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten, d. h. auf freiwilliger Basis, ausnahmsweise auch samstags oder sonntags zu arbeiten.

Dieser Text ist eine WeisungDiese Arbeitszeit kann im Rahmen des JAZ-Modells mit Freizeit im gleichen Umfang kompensiert werden, wobei kein Anspruch auf zusätzliche finanzielle Abgeltung besteht.

Mit dieser Regelung werden die Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung ausgebaut und insbesondere auch Rahmenbedingungen für eine optimale Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienarbeit geschaffen.

Abs. 5: Es obliegt den Direktionen und der Staatskanzlei, in ihren Organisationsverordnungen die Zuständigkeit für die Anordnung von Sondereinsätzen festzulegen, da es sich im Wesentlichen um eine allgemeine Führungs- und Organisationsfrage handelt.

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