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Erbschafts- und Schenkungssteuer (natürliche und juristische Personen)

Erbschaft und Schenkung bei Ehegatten, Nachkommen (inkl. Enkelkinder), Stief- oder Pflegekindern

Fällt eine Erbschaft bzw. Schenkung beim Ehegatten, bei den Nachkommen (inkl. Enkelkinder), bei Stief- oder Pflegekindern (mind. 2-jähriges Pflegeverhältnis) an, so wird sie nicht besteuert.

Erbschaft und Schenkung für übrige natürliche und juristische Personen

Für alle andern Begünstigten, die nicht zu diesem engen Verwandschaftsumfeld gehören, richtet sich die Höhe der Erbschafts- und Schenkungssteuer nach dem Verwandtschaftsgrad der Erben bzw. Beschenkten zur verstorbenen bzw. schenkenden Person. Von Zuwendungen können diese für die Steuerberechnung CHF 12'000 abziehen.  

Erhält jemand mehrfach Zuwendungen von der gleichen Person, wird der Abzug innert fünf Jahren insgesamt nur einmal gewährt.

Auszug aus dem Gesetz über die Erbschafts- und Schenkungssteuer

Der Ansatz der zu entrichtenden Erbschafts- und Schenkungssteuer beträgt

Steuersatz steuerbarer Vermögenserwerb
Freibetrag CHF 12'000
1 % für die ersten CHF 110’600
1 ¼ % für die weiteren CHF 110’600
1 ½ % für die weiteren CHF 110’600
1 ¾ % für die weiteren CHF 110’600
2 % für die weiteren CHF 110’600
2 ¼ % für die weiteren CHF 110’600
2 ½ % für jeden weiteren Vermögenserwerb  


Die Erbschafts- und Schenkungssteuer beträgt

a.  das Sechsfache des Tarifs für Eltern, Stiefeltern, Pflegeeltern, Geschwister, Halbgeschwister, Grosseltern, Stief- und Pflegegrosseltern sowie für Personen, die zum Zeitpunkt der Entstehung des Steueranspruchs mit der zuwendenden Person seit mindestens zehn Jahren in Wohngemeinschaft mit gleichem steuerrechtlichem Wohnsitz gelebt haben, 
b.  das Elffache des Tarifs für Neffen, Nichten, Schwiegerkinder, Schwiegereltern, Onkel und Tanten,
c.  das Sechzehnfache des Tarifs für die übrigen steuerpflichtigen Personen.

Pflegekinder, bei denen das Pflegeverhältnis weniger als zwei Jahre gedauert hat, werden nach Punkt a besteuert.

Ausgleich kalte Progression

Die Entwicklung der Teuerung hat zur Folge, dass der persönliche Abzug und die Tarifstufen der Erbschafts- und Schenkungssteuer zum Ausgleich der kalten Progression rückwirkend auf 1. Juni 2008 angepasst wurden (d.h. für Schenkungen und Todesfälle nach diesem Datum).


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