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Grenzgänger/in

Als Grenzgänger gelten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der Schweiz keinen steuerrechtlichen Wohnsitz haben und deshalb nach Arbeitsschluss regelmässig an ihren Wohnsitz im Ausland zurückkehren.

Im Kanton Bern unterscheiden wir in erster Linie zwischen Grenzgängern aus Frankreich oder aus Deutschland.

Französische Grenzgänger

Die Schweiz besteuert die Einkünfte aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit französischer Grenzgänger in der Regel nicht. Es wird ein Meldeverfahren angewendet, welches vorsieht, dass die schweizerischen Steuerbehörden die erzielten Bruttolöhne den französischen Steuerbehörden melden. Die Besteuerung erfolgt in Frankreich, wobei Frankreich 4.5% der Bruttoeinkünfte den schweizerischen Steuerbehörden abliefert. Das Meldeverfahren ist detailliert im Merkblatt Q10 (PDF, 149 KB, 2 Seiten) bzw. in der Grenzgängerverordnung des Kantons Bern beschrieben.

Deutsche Grenzgänger

Die Besteuerung der Einkünfte aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit deutscher Grenzgänger erfolgt zum fixen Steuersatz von 4.5% der Bruttoeinkünfte. Die Besteuerung wird direkt durch die Schweizer Steuerbehörden vorgenommen und an der Quelle, d.h. beim Arbeitgeber des Steuerpflichtigen erhoben. Die Voraussetzungen für die Besteuerung der Erwerbseinkünfte deutscher Grenzgänger sind in Merkblatt Q 12 (PDF, 162 KB, 3 Seiten) und in Artikel 15a des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der Schweiz und Deutschland geregelt.

Hinweis

Weitere Informationen finden Sie unter

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