Suchbereich

Stichwörter von A bis Z

Navigation




Schadenpool

Funktionsweise

Die Grundsätze des Schadenpools werden im Konzept (PDF, 319 KB, 18 Seiten) und in der Weisung (PDF, 97 KB, 6 Seiten) zum Schadenpool geregelt. Als Schadenpool wird die gesamtkantonal zentrale Budgetierung und Finanzierung allfälliger Versicherungsprämien und Schadenkosten über das Produkt Versicherungsmanagement der Finanzverwaltung – in klar definierten Versicherungsbereichen (vgl. Kapitel 3.1.2 des Konzepts) – verstanden. Mit Ausnahme eines Selbstbehalts von CHF 1‘000 pro Schadenfall werden Schäden der Dienststellen ab 1. Januar 2014 über dieses Produkt budgetiert und finanziert und zwar unabhängig davon, ob eine Deckung über externe Versicherungsgesellschaften vorhanden ist. Die interne Deckung wird damit von der externen abgekoppelt (vgl. Abb. unten):

Das Bild zeigt zwei verschiedene Deckungsarten. Erstens die interne Deckung, bei welcher die Fachstellen den geschädigten Dienststellen einen Schaden vergüten (unabhängig), ob eine Versicherung besteht oder nicht. Im Falle einer externen Versicherung kommt der zweite Deckungskreis zum Tragen, in welcher die Versicherungsgesellschaft der Fachstelle den Schaden vergütet.

Bild vergrössern Funktionsweise des Schadenpools

Geltungsbereich Organisationseinheiten

Grundsätzlich fallen alle rechnungsführenden Organisationseinheiten des Kantons Bern (inkl. kantonale Anstalten und Schulen) sowie die Hochschulen in den Geltungsbereich des Versicherungsmanagements und erhalten somit eine Vergütung ihrer Schäden. 

Geltungsbereich Risiko- und Versicherungsbereich

Folgende Risiko- bzw. Versicherungsbereiche fallen in den Geltungsbereich des Schadenpools und unterliegen somit der internen Risikodeckung über das Produkt Versicherungsmanagement:

  • Sachgüter
  • Betriebshaftpflicht
  • Motor- und Wasserfahrzeuge
  • Transport/Ausstellung/Kunst
  • Technische Anlagen
  • Bauwesen und Bauherrenhaftpflicht

 

Ausgenommen sind

  • Unfall- und Krankentaggeldversicherungen
  • Gebäudeversicherung / Schäden an Gebäuden
    Schäden an Gebäuden oder Gebäudebestandteilen sind dem Amt für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern (durch die für das/die Gebäude Ihrer Institution verantwortliche Person) zu melden. Als Gebäudebestandteil gelten grundsätzlich alle Bauten und Einbauten, die fest mit dem Gebäude verbunden sind und ohne Zerstörung der Sache oder der Infrastruktur nicht entfernt werden können.
  • Vom Bürger erworbene Versicherungen (Mofahaftpflicht, Tagesausweise)

     

Was bedeutet dies für meine Dienststelle?

  • Die Risikodeckung der Dienststellen verbessert sich deutlich gegenüber der früheren Situation.
  • Alle Schäden ab CHF 1'000 werden der Fachstelle Risiko- und Versicherungsmanagement FIN gemäss dem im Konzept vorgesehenen Prozess gemeldet und mit Ausnahme des Selbstbehalts von CHF 1'000 über das Produkt Versicherungsmanagement der Finanzverwaltung abgerechnet (vgl. Ziffer 4.5 des Konzepts (PDF, 319 KB, 18 Seiten)).
  • Die Prämienkosten für die dem Schadenpool zugeordneten Versicherungsbereiche sind ab dem Voranschlag 2014 und Aufgaben-/Finanzplan 2015-2017 im Produkt Versicherungsmanagement der Finanzverwaltung eingestellt.

Hinweis

Die Risikoverantwortung und somit die Pflicht zur Meldung versicherbarer Risiken an die Fachstelle Risiko- und Versicherungsmanagement der Finanzverwaltung liegt dezentral bei den Direktionen und der Staatskanzlei (vgl. RRB Nr. 0323/2008 (PDF, 310 KB, 7 Seiten)).

Mehr Informationen zum Risikomanagement erhalten Sie hier.

Unterlagen Schadenpool


Weitere Informationen

 


Mein Warenkorb ([BASKETITEMCOUNT])

Informationen über diesen Webauftritt

http://www.fin.be.ch/fin/de/index/finanzen/finanzen/versicherungsmanagement/Schadenpool.html