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Im Schadenfall

Hinweis

Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf Schäden ab dem 1. Januar 2014, die dem Schadenpool unterliegen. Dies betrifft alle Schäden (bspw. Sach- und Haftpflicht) mit Ausnahme des Personalversicherungsbereichs.

Schadenfälle können nur von Kantonsmitarbeitenden (inkl. Lehrkräfte, Hochschulpersonal etc.) gemeldet werden.

Für Schadenfälle im Bereich Personalversicherungen (bspw. Unfallversicherung) klicken Sie bitte hier.

 

Schadenprozess

Bild vergrössern Schadenprozess

Vorgehen im Schadenfall – Anleitung für Kantonsmitarbeitende

  1. Schadenmeldung: Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail mit Informationen zum weiteren Vorgehen.
  2. Prüfung der Schadenmeldung durch die Fachstelle
    Die Fachstelle prüft Ihre Schadenmeldung auf Weisungskonformität (PDF, 161 KB, 2 Seiten). Sie erhalten schnellstmöglich Bescheid, ob Ihre Kosten (abzüglich des Selbstbehalts) übernommen werden.
  3. Vergütung des Schadens

 

 

Schäden über CHF 1'000 müssen gemeldet werden.

Bild vergrössern Wann muss ein Schaden gemeldet werden

Wann muss ich meinen Schaden melden?

Grundsätzlich sollten Sie Ihren Schaden anmelden, wenn

  • ein Schaden an Sachgütern des Kantons eingetreten ist oder der Schaden von Kantonsvertretern Dritten zugefügt worden ist (Haftpflicht)

      und

  • der Schaden höher als CHF 1'000 ist.

  

Vergütung

Grundsätzliches Vorgehen

  1. Die Dienststelle erhält eine Bestätigung von der Fachstelle, dass der Schaden vergütet wird.
  2. Die Dienststelle löst den Vergütungsauftrag elektronisch aus. Bitte Bestätigung der Schadenvergütung und Kopie der Rechnung/Forderung beilegen.
  3. Abschliessend erfolgt eine Vergütung durch die Finanzverwaltung.

Wird Ihr Antrag genehmigt, starten Sie den internen Verrechnungsprozess gemäss dieser einfachen Anleitung (PDF, 180 KB, 3 Seiten). Ihre Dienststelle erhält die Kosten via interne Verrechnung vergütet.

 

Für die Hochschulen und die kantonalen psychiatrischen Kliniken gelten spezielle Regelungen.

Eine Übersicht über die verschiedenen Vergütungsarten und über das jeweilige Vorgehen erhalten Sie hier (PDF, 83 KB, 1 Seite).

 

Voraussetzungen für eine Vergütung

Bei Sachschäden:

  • Sie leiten die Reparatur oder die Ersatzbeschaffung ein. Die Rechnung zahlt Ihre Dienststelle selber. Der Betrag wird Ihrer Dienststelle (abzüglich des Selbstbehalts) nach erfolgter Zahlung der Rechnung von der Fachstelle Risiko- und Versicherungsmanagement vergütet.
  • Die Fachstelle erstattet die effektiven Kosten.
  • Falls keine Reparatur oder Neubeschaffung möglich oder gewünscht ist, wird der Buchwert vergütet.

Bei Haftpflichtschäden

  • Haftpflichtschäden müssen durch die Direktion bzw. die Staatskanzlei (vgl. Art. 104 Abs. 1 des Personalgesetzes, PG; BSG 153.01) einzeln geprüft werden.
  • Dabei wird die Haftpflichtigkeit des Kantons durch die Direktion bzw. die Staatskanzlei geprüft.
  • Die gemäss Art. 104 PG erstellte Verfügung ist der Fachstelle Risiko- und Versicherungsmanagement einzureichen.

Mitteilungs- und Mitwirkungspflicht der Dienststellen und Zusammenarbeit mit involvierten Stellen

Die vom Schaden betroffene Organisationseinheit ist verpflichtet, der Fachstelle bzw. dem mandatierten Broker oder der Versicherungsgesellschaft alle erforderlichen Informationen, Auskünfte und Unterlagen im Zusammenhang mit den angemeldeten Schäden zukommen zu lassen sowie mit den involvierten Stellen zusammenzuarbeiten.

Die Fachstelle Risiko- und Versicherungsmanagement FIN koordiniert das Vorgehen im Schadenfall zwischen der betroffenen Organisationseinheit, dem mandatierten Broker, den internen Rechtsdiensten der Direktionen und der Staatskanzlei bezüglich Anerkennung von Schadenersatzansprüchen Dritter sowie allfälligen externen Versicherungsgesellschaften.


Weitere Informationen

 


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